Über mich
Drei Perspektiven auf dieselbe Frage
Marktplätze und Digitalgeschäft habe ich aus drei Rollen kennengelernt, die sonst selten zusammenkommen: als Plattform, als Händler und heute als Hersteller. Die Probleme sind überall dieselben — die Sicht darauf ist jedes Mal eine andere.

Stationen
Hersteller industrieller LED-Beleuchtung. Ich verantworte das Digitalgeschäft — Produktdaten, Shop, Kanäle, und die Frage, wie ein Industrieunternehmen digital verkauft, ohne den eigenen Vertrieb gegen sich aufzubringen.
Einer der ersten deutschen Online-Händler für IT und Unterhaltungselektronik. Leitung des Teams Master Product Data Management: Produktdatenstrategie, Datenqualität für Shop und Marktplätze, Anreicherung über Content-Provider wie OneWorldSync und ITscope. Daneben ein KI-Pilotprojekt geleitet und die Werkzeuge selbst gebaut — PIM-Proof-of-Concept, Zolltarifnummern-Wizard, Kampagnenplanung, KPI-Dashboard, produktiv im Betrieb.
Marktplatz-Infrastruktur für den DACH-Raum. Mein Team wuchs von acht auf bis zu sechzehn technische Projektmanager, international, Unternehmenssprache Englisch. Verantwortung für alle Custom-Channel-Anbindungen und Amazon. Hier habe ich aus nächster Nähe gesehen, woran Marktplatzprojekte scheitern.
PIM-Einführungen und Multichannel-Integrationen bei Handelsunternehmen, dazu Kunden-Workshops und technische Strategieberatung. Entwicklung einer Shopware-6-White-Label-Lösung mit nativer Amazon- und eBay-Anbindung — ohne Plugin. Der erste systematische Blick auf dieselben Probleme aus der Software-Perspektive.
Marktplatzgeschäft von Null aufgebaut — zwei Jahre lang als einziger Mitarbeiter. Alle Prozesse, Schnittstellen und Datenstandards selbst definiert, rund 50 Partner persönlich integriert. Das Programm wuchs auf mehrere hundert Partner.
Ausbildung zum Anwendungsentwickler und die ersten eigenen Webprojekte — Webdesign, Webprogrammierung, ein Portal von Grund auf gebaut und betreut. Danach Webhosting-Kundenservice bei 1&1 und Teamleitung Support bei Pranke, einem IT-Dienstleister für den elektronischen Datenaustausch zwischen Händlern und Lieferanten. Produktdaten und Schnittstellen — das Thema begleitet mich seit 2008.
Wie ich arbeite
Ich glaube nicht an Frameworks, die überall passen. Ich glaube daran, dass man sich die Produktdaten ansieht, bevor man über Kanäle redet — und dass man klärt, wer entscheidet, bevor man ein Tool kauft.
Seit meiner Ausbildung zum Anwendungsentwickler baue ich meine Werkzeuge selbst. Im Mittelstand ist das kein Hobby, sondern Voraussetzung: Newsletter-Strecken, Frontend-Anpassungen, Schnittstellen, Customer Journeys, Produktdaten, Fehlersuche — das verteilt sich hier nicht auf ein Team. Diese Bandbreite decke ich durchgehend KI-gestützt ab, mit eigenen Agenten und Werkzeugen, die in meinen Projekten mitarbeiten.
Ich verstehe mich trotzdem nicht als Entwickler. Ich bin jemand, der E-Commerce verantwortet — und dafür nicht auf ein Ticket warten muss.
Was ich schreibe, kommt aus laufenden Projekten. Auch die Teile, die nicht funktioniert haben — die sind meistens die lehrreicheren.
Im Austausch bleiben
Am aktivsten bin ich auf LinkedIn. Wer mich für einen Podcast, ein Panel oder einen Fachbeitrag anfragen möchte, findet alles Nötige auf der Vortragsseite.